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derBUG

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Freitag, 10. Mai 2013, 16:01

Tipps für Fahranfänger und Wiedereinsteiger...

Habe festgestellt, dass sich immer mehr Leute im Forum anmelden die noch gar kein Motorrad haben bzw.
gerade erst dabei sind den Führerschein zu machen !

Thema Nummer 1 bei den Neulingen sind zumeist die Threads, die sich mit dem Thema Umbau, Tuning, Optik,
Auspuff etc. befassen (was ja auch durchaus seinen Reiz hat) - die grundlegenden Themen werden leider
allzu oft außer Acht gelassen, Themen die auch nicht unbedingt in der Fahrschule behandelt werden.

Hier im Forum steckt so viel Know How, Leute die bereits zigtausend Kilometer (nicht nur mit der XJ6)
auf dem Buckel und große Erfahrung haben - stellt Eure Tipps und Tricks für Fahranfänger in diesem Thread ein !

:sdanke:

Beispiel:

- Fahre niemandem hinterher, der "schlechter" fährt als Du.
Die Gefahr, dass Du ihm hinterher schaust und genau so "schlecht" fährst, ist viel zu groß.

- Wenn Du mit Bikern fährst, die "besser" fahren als Du, hüte Dich davor, "alles" mit zu machen.
(Man kann Leuten auch in den Tod folgen)

- Fahre nur das, was Du auch kannst !
Wenn die anderen mal warten müssen, dann ist das halt so !!!
(Niemand holt die Erfahrung von Jahren an einem Wochenende auf)

- Such Dir einen "Partner", mit dem Du Motorrad fährst.
Er/Sie sollte ein bisschen besser fahren als Du.
Zu große Unterschiede sind für beide Motorrad-Fahrer belastend.
(Der eine muss ständig warten und der andere hat ein schlechtes Gewissen)
Es soll ja Spaß machen !

- Übe Ausweichen wann immer es geht, bei allen Geschwindigkeiten !
Du weißt nicht, wann Du es im Leben mal brauchst.
(gilt auch für's Bremsen - dabei rückwärtigen Verkehr berücksichtigen !)

- Wenn Du Dich unsicher/unwohl auf Deinem Motorrad fühlst, greife auf Übungen zurück,
die Du hoffentlich in der Fahrschule gelernt hast.
Manchmal ist ein Schritt zurück sinnvoller, als nach vorne zu fallen !

Wie lenkt man eigentlich ein Zweirad ?

Eine simple Frage und doch wissen die wenigsten eine Antwort.

"Lenke" ich nach "Rechts", fährt mein Motorrad nach "Links" !

Wer´s nicht glaubt einfach mal ausprobieren. Vorsicht, geht´s langsam an!
Wenn wir nun etwas schneller fahren und "Rechts" vor den Lenker drücken,
(also nach "Links" einschlagen)
leitet unser Motorrad sofort eine "Rechtskurve" ein.

Dieser "Aha-Effekt" ist wichtig, damit du in Ausnahmesituationen richtig reagierst.

Wichtig: Rechts drücken = nach Rechts Ausweichen !

Beispiel: Wer an einer Reihe parkender Autos vorbei fährt und plötzlich ausweichen muß,
weil sich eine Autotüre öffnet, wird versuchen nach "Links" zu fahren (Lenken)
um der Gefahr auszuweichen. Nun hat er "verloren", denn sein Bike hat bereits die Kurve
nach "Rechts" eingeleitet.

(Juristisch hat der PKW-Fahrer Schuld, aber was nutzt uns das, wenn wir im Krankenhaus
liegen und unsere Wunden lecken ?)

© InBeMa 2008
Gruß
derBUG :wink:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »derBUG« (10. Mai 2013, 19:42)


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derBUG

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Freitag, 10. Mai 2013, 16:16

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Freitag, 10. Mai 2013, 16:17

also meine wichtigste Grund-Regel lautet:

sehr vorrausschauende Fahrweise und immer mit Fehlern anderer rechnen !!!

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Freitag, 10. Mai 2013, 18:37

Schöne Idee deser Trött,
Hoffe nur nicht, dass unser Spezialist sein " grenzwertiges Wissen " hier einstellt.( die meisten wissen, wen ich meine)
Generell bin ich meist der , der vorfahren "darf",
Fahre lieber mit Leuten, die ich kenne und deren Fahrkönnen ich kenne.
Das macht das fahren entspannter.
Habe nun 30 Jahre auf Moppeds hinter mir und Anfang der Saison brauche ich immer en wenig , um warm zu werden.
VG
Stefan
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Freitag, 10. Mai 2013, 18:43

Bin zwar selber noch net so lange auf dem Motorrad unterwegs und kann euch deswegen nur zwei Tipps geben, zum einen net jedenscheiß nachzumachen, den Ihr bei anderen seht, manche finden Willys, Stoppies und co. zwar cool, aber gerade wir Fahranfänger brauchen an so Sachen garnicht zu denken^^. Und zum anderen, solltet ihr auch für Kurzstrecken Schutzkleidung anziehen^^ ich zieh auch keine Motorradhose an, wegen 2min fahrt zu nem Freund, aber Helm, Handschuhe und ne Schutzjacke bringen euch sicher nicht um, eher das gegenteil^^

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Freitag, 10. Mai 2013, 19:02

Ich seh des wie Aconitum ... wenn ich die Kranken teilweise mit 200 auf der Autobahn sehe in Kurzer Hose und T-Shirt dann denk ich mir schon garnichts mehr dabei das ist einfach nur noch Fahrässig!!!
Ich selbst hab leider ja auch schon den ersten sturz hnter mir, meine Jacke vorne war zerissen und des grad net wenig, ich möchte nicht wissen wie mein bauch jetzt aussähe wenn ich keine angehabt hätte bzw ob ich des überhaubt noch miterleben hätte können!
Die Schutzkleidung ist ein Großer Teil der Lebensversicherung ! das ist wie wer würde denn in nen Auto ohne Airbags bzw mit ausgelösten Airbags fahren? Also ich nicht.
Gottes beste Gabe ist und bleibt der Schwabe ! :D

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7

Freitag, 10. Mai 2013, 19:27

In einem Lehrvideo habe ich mal gesehen, dass empfohlen wird bei Abbiegungen die Geschwindigkeit zu verringern und schon weit vor der Abbiegung, in der ein Auto steht, welches in die Straße einfahren will, ein paar Schlangenlienien zu fahren um auf sich aufmekrsam zu machen., Das habe ich bisher beherzigt. Dabei werde ich halt recht langsam und nerve evtl die Autos hinter mir. Aber bisher is mir das egal. Bessre als über ein Auto zu fliegen.
Natürlich rechtzeitig aufhören mit den Schlangenlinien, dass man im Notfall reagieren kann.
Keine Ahnung ob das ein guter Tipp ist. Ich finde dass er ganz gut klingt. So bekommt der wartende Autofahrer evtl zweifel ob er es noch wirklich wagen soll rauszufahren.
Also ich würde als Autofahrer bei so einem besoffenen Motorradfahrer nicht rausfahren, der könnte mir ja den lack zerkratzen. :-)


ah habs gefunden:
ab ca. 1:30 min
http://www.youtube.com/watch?v=WLA4M4GrikQ

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8

Samstag, 11. Mai 2013, 07:11

super tipps. einige kennt man noch von der Fahrschule :D

siper thread :thumbsup:

9

Samstag, 11. Mai 2013, 08:18

Das Lehrvideo ist klasse! Kannte ich bislang noch nicht.

Ich fahre für mich immer defensiv und vorausschauend. Ich denke mein Vorteil was das vorausschauende Fahren betrifft ist die Erfahrung durch mein Beruf. Aber ich würde immer mit Köpfchen fahren. Niemals gedankenlos.
Zudem werde ich demnächst an einem Motorradtraining beim ADAC teilnehmen. Bin darauf sehr gespannt ^^

posaunix

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Sonntag, 12. Mai 2013, 12:54

Zitat



"Lenke" ich nach "Rechts", fährt mein Motorrad nach "Links" !



Wer´s nicht glaubt einfach mal ausprobieren. Vorsicht, geht´s langsam an!

Wenn wir nun etwas schneller fahren und "Rechts" vor den Lenker drücken,

(also nach "Links" einschlagen)

leitet unser Motorrad sofort eine "Rechtskurve" ein.



Dieser "Aha-Effekt" ist wichtig, damit du in Ausnahmesituationen richtig reagierst.



Wichtig: Rechts drücken = nach Rechts Ausweichen !
diese formulierung hat mich schon immer gestört, da sie irreführend ist.

wenn ich nacht links lenke, fährt das motorroad auch nach links... und zwar geschieht bei einem kurzen lenkmanöwer dies: man versetzt (je nach stärke) um 0,5-1,5 meter in die impulsrichtung.

der entgegengesetze impuls ist ja letztendlich eine sehr fahrphysikalische logik, die jeder, der fahrrad fahren kann, schon im blut haben sollte.
man lenkt nicht nach links, um rechtsrum zu fahren. die lenkerbewegung in die entgegengesetzte richtung ist ja nur ein kurzer impuls, um die reifen aus der mitte des fahrzeugs zu bringen und schneller richtung schräglage und kurvenfahrt zu kommen.

"ausholen" ist vielleicht ein besseres wort?


ich weiß: für die erfahrenen ist das bestimmt haarspalterei... aber mich hats als rookie immer etwas irritiert.

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Sonntag, 12. Mai 2013, 13:00

die jeder, der fahrrad fahren kann, schon im blut haben sollte.

Hat mich als Anfänger, was ich ja immer noch bin, auch ziemlich verwirrt :rolleyes: Aber als mein Fahrlehrer dann meinte, dass es wie beim Fahrrad fahren ist, war es wieder ganz locker :D
Beim Fahrrad fahren denkt man ja auch nicht mehr drüber nach. Ich lenk einfach nach Gefühl und denk nicht mehr nach ob ich jetzt rechts oder links "lenken" muss . Macht man ja beim Fahrrad fahren auch nicht mehr.

12

Sonntag, 12. Mai 2013, 14:56

In einem Lehrvideo habe ich mal gesehen, dass empfohlen wird bei Abbiegungen die Geschwindigkeit zu verringern und schon weit vor der Abbiegung, in der ein Auto steht, welches in die Straße einfahren will, ein paar Schlangenlienien zu fahren um auf sich aufmekrsam zu machen., Das habe ich bisher beherzigt. Dabei werde ich halt recht langsam und nerve evtl die Autos hinter mir. Aber bisher is mir das egal. Bessre als über ein Auto zu fliegen.
Natürlich rechtzeitig aufhören mit den Schlangenlinien, dass man im Notfall reagieren kann.
Keine Ahnung ob das ein guter Tipp ist. Ich finde dass er ganz gut klingt. So bekommt der wartende Autofahrer evtl zweifel ob er es noch wirklich wagen soll rauszufahren.
Also ich würde als Autofahrer bei so einem besoffenen Motorradfahrer nicht rausfahren, der könnte mir ja den lack zerkratzen. :-)


ah habs gefunden:
ab ca. 1:30 min
http://www.youtube.com/watch?v=WLA4M4GrikQ


Hm, naja... da halte ich jetzt nicht soo viel davon... das Problem ist ja meist dass man übersehen wird... ich sehe nicht so ganz wie Schlangenlinien einen "sichtbarer" machen...
Aber solange man rechtzeitig damit aufhört schadet es ja auch nicht :)

Hat mich als Anfänger, was ich ja immer noch bin, auch ziemlich verwirrt :rolleyes: Aber als mein Fahrlehrer dann meinte, dass es wie beim Fahrrad fahren ist, war es wieder ganz locker :D
Beim Fahrrad fahren denkt man ja auch nicht mehr drüber nach. Ich lenk einfach nach Gefühl und denk nicht mehr nach ob ich jetzt rechts oder links "lenken" muss . Macht man ja beim Fahrrad fahren auch nicht mehr.


Zu dem Thema "Gegenlenken" oder "lenke rechts wenn du links willst" empfehle ich jedem Anfänger/Neueinsteiger einmal folgende Übung, die mir mein Fahrlehrer gezeigt hat:

Begib dich auf eine freie, eben Strasse. Fahre so 30-40 km/h, möglichst in der Mitte der Strasse. Nun fange an abwechslungsweise rechts und links sanft gegen den Lenker zu stossen. Dabei (eigentlich IMMER) nicht am Lenker festklammern sondern nur sanft halten.
So kriegt man recht schnell ein Gefühl fürs Motorrad. Die so gewonnene "Erkenntniss" kann man nachher beim Kurvenfahren anwenden. :) Das hat mir als Anfänger extrem geholfen!

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13

Sonntag, 12. Mai 2013, 16:18

Hm, naja... da halte ich jetzt nicht soo viel davon... das Problem ist ja meist dass man übersehen wird... ich sehe nicht so ganz wie Schlangenlinien einen "sichtbarer" machen...
Aber solange man rechtzeitig damit aufhört schadet es ja auch nicht :)

Dieses Schlangenlinien fahren soll ja dafür sorgen, dass du nicht übersehen wirst, da du dadurch so "breit" wie ein Auto wirst. Du bisst dann ebend nicht nur ein strich in der Landschaft, sondern verbreiterst dich und wirst dadurch sichtbarer. Etwas schmales ist immer schwieriger zu erkennen, weil man da auch den Abstand schwieriger einschätzen kann. Wenn du Schlangenlinien fährst, sieht der Autofahrer eher, dass sich da was bewegt.

Zu dem Thema "Gegenlenken" oder "lenke rechts wenn du links willst" empfehle ich jedem Anfänger/Neueinsteiger einmal folgende Übung, die mir mein Fahrlehrer gezeigt hat:

Begib dich auf eine freie, eben Strasse. Fahre so 30-40 km/h, möglichst in der Mitte der Strasse. Nun fange an abwechslungsweise rechts und links sanft gegen den Lenker zu stossen. Dabei (eigentlich IMMER) nicht am Lenker festklammern sondern nur sanft halten.
So kriegt man recht schnell ein Gefühl fürs Motorrad. Die so gewonnene "Erkenntniss" kann man nachher beim Kurvenfahren anwenden. :) Das hat mir als Anfänger extrem geholfen!

An die Übung kann ich mich auch noch erinnern :D aber danke, dass du die so genau beschrieben hast :thumbup: Die Übung ist wirklich nicht schlecht. Bin letztes mal erst auf einen leeren Parkplatz gefahren und hab "enges Kreisfahren" mal wieder gemacht :D

14

Sonntag, 12. Mai 2013, 16:25

Dieses Schlangenlinien fahren soll ja dafür sorgen, dass du nicht übersehen wirst, da du dadurch so "breit" wie ein Auto wirst. Du bisst dann ebend nicht nur ein strich in der Landschaft, sondern verbreiterst dich und wirst dadurch sichtbarer. Etwas schmales ist immer schwieriger zu erkennen, weil man da auch den Abstand schwieriger einschätzen kann. Wenn du Schlangenlinien fährst, sieht der Autofahrer eher, dass sich da was bewegt.


Okay, muss das morgen im Stadtverkehr mal probieren. Lässt sich ja gut mit dem unten kombinieren! :D

An die Übung kann ich mich auch noch erinnern :D aber danke, dass du die so genau beschrieben hast :thumbup: Die Übung ist wirklich nicht schlecht. Bin letztes mal erst auf einen leeren Parkplatz gefahren und hab "enges Kreisfahren" mal wieder gemacht :D

Genau das! War das erste, was ich zu Saisonbeginn gemacht hab ^^

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Sonntag, 12. Mai 2013, 16:29

Okay, muss das morgen im Stadtverkehr mal probieren. Lässt sich ja gut mit dem unten kombinieren!

Diese Schlangenlinien sollen vor allem auf Landstraßen helfen, wenn ein Auto da aus einer Einmündung oder Seitenstraße kommt. Das die dich schon früher sehen.
Genau das! War das erste, was ich zu Saisonbeginn gemacht hab

:thumbsup: Ja diese Übungen auf einer eigenen Maschine sind nochmal ganz anders. Hab das Gefühl dieses enge kreisfahren war auf der Fahrschulmaschine viel leichter

Jubro

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Sonntag, 12. Mai 2013, 17:19

Zitat



"Lenke" ich nach "Rechts", fährt mein Motorrad nach "Links" !



Wer´s nicht glaubt einfach mal ausprobieren. Vorsicht, geht´s langsam an!

Wenn wir nun etwas schneller fahren und "Rechts" vor den Lenker drücken,

(also nach "Links" einschlagen)

leitet unser Motorrad sofort eine "Rechtskurve" ein.



Dieser "Aha-Effekt" ist wichtig, damit du in Ausnahmesituationen richtig reagierst.



Wichtig: Rechts drücken = nach Rechts Ausweichen !
diese formulierung hat mich schon immer gestört, da sie irreführend ist.

wenn ich nacht links lenke, fährt das motorroad auch nach links... und zwar geschieht bei einem kurzen lenkmanöwer dies: man versetzt (je nach stärke) um 0,5-1,5 meter in die impulsrichtung.

der entgegengesetze impuls ist ja letztendlich eine sehr fahrphysikalische logik, die jeder, der fahrrad fahren kann, schon im blut haben sollte.
man lenkt nicht nach links, um rechtsrum zu fahren. die lenkerbewegung in die entgegengesetzte richtung ist ja nur ein kurzer impuls, um die reifen aus der mitte des fahrzeugs zu bringen und schneller richtung schräglage und kurvenfahrt zu kommen.

"ausholen" ist vielleicht ein besseres wort?


ich weiß: für die erfahrenen ist das bestimmt haarspalterei... aber mich hats als rookie immer etwas irritiert.
Das Ganze nennt sich Lenkimpuls :-)

Um es ganz einfach auszudrücken:
Rechts drücken um nach rechts zu fahren, links drücken um nach links zu fahren.

Wie von @Dratir schon beschrieben:
Sucht euch nenn schönen Platz mit ner Ebenen geraden Strecke und fahrt mind. 30-40 Km/h. Dann Hände nur an Lenker legen nicht festhalten und dann mal leicht anstossen...
...unterwegs auf ...
Die Linke zum Gruß und immer eine Handbreit Asphalt unterm Reifen!

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Montag, 13. Mai 2013, 15:30

hab ich nicht verneint oder verleugnet... :)

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Montag, 13. Mai 2013, 17:46

Die volle Schutzkleidung auch Tragen wenn man nur5min wo hin fahrt weil genau dan passiert was und sich einfach kein stress machen wenn man den einen oder anderen nicht nachkommt is doch egal wenn er 200m vor dir im graben liegt war er nicht schneller oder sonst was man solte sein eigenes tempo fahrn nd auch wenn man vorrang hat lieber noch ein 2tes oder 3tes mal schaun einfach kein stress gut fahrn kommt nicht von schnell fahrn sondern von viel km fahrn ;)
:beer: :beer: :beer: :beer: :beer: :beer:

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Dienstag, 14. Mai 2013, 15:54

Die volle Schutzkleidung auch Tragen wenn man nur5min wo hin fahrt weil genau dan passiert was und sich einfach kein stress machen wenn man den einen oder anderen nicht nachkommt is doch egal wenn er 200m vor dir im graben liegt war er nicht schneller oder sonst was man solte sein eigenes tempo fahrn nd auch wenn man vorrang hat lieber noch ein 2tes oder 3tes mal schaun einfach kein stress gut fahrn kommt nicht von schnell fahrn sondern von viel km fahrn ;)
Ohne Punkt und Komma 8| .

Ich stimme Dir und den anderen w̶̶e̶̶i̶̶ß̶̶ ̶̶n̶̶o̶̶c̶̶h̶̶ ̶̶n̶̶i̶̶c̶̶h̶̶t̶̶ ̶̶w̶̶i̶̶e̶̶ ̶̶m̶̶a̶̶n̶̶ ̶̶B̶̶e̶̶n̶̶u̶̶t̶̶z̶̶e̶̶r̶̶n̶̶a̶̶m̶̶e̶̶n̶̶ ̶̶e̶̶i̶̶n̶̶f̶̶ü̶̶g̶̶t̶ zu, Schutzkleidung muss unbedingt sein, und nicht die billigste Variante denke ich.
Außerdem "mit 200 auf der Autobahn … in Kurzer Hose und T-Shirt " könnte schon ziemlich kühl werden, stelle ich mir so vor :-) .

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Montag, 24. Juni 2013, 22:10

Eure Posts sind zwar schon einige Wochen zurück, aber ich wollte mich trotzdem mal dazu melden.
Ich bin nämlich gerade dabei den A2 zu machen, ohne Vorbesitz.
Habe heute meine Theorieprüfung bestanden und schon einiges an Fahrstunden gehabt. Ich bin zur Zeit der Meinung, ich mach lieber ein paar Fahrstunden mehr, bis ich mich komplett sicher fühle, als auf Teufel komm raus so schnell wie möglich den Führerschein zu haben. Das ist mir das Geld Wert.
Habe jetzt schon einige Situationen gehabt, wo ich froh war, dass ich die schon während der Fahrstunden erlebt habe. Wären die erst später gekommen, wenn ich allein irgendwo unterwegs bin, hätte ich vermutlich nicht richtig reagiert.

Einige, die gerade mit mir Führerschein machen sehen das anscheinend anders. Die wollen lieber schnell den Führerschein haben. Aber ich denke, wenn man sich während der Prüfung schon nicht 100% sicher fühlt auf dem Motorrad, dann sollte man auch die Prüfung noch nicht machen.

Ich muss zugeben, letzte Woche bin ich zweimal mit dem Motorrad zur Seite weggekippt. Aber seitdem kann ich mittlerweile schon recht gut auf diese Situation reagieren. Ich benutze bei eingeschlagenem Lenker jetzt intuitiv nur noch Kupplung und evtl. Rückbremse und bewege den Lenker wieder in gerade Position. Außerdem kann ich mittlerweile ziemlich gut mit eingeschlagenem Lenker anfahren, ist bestimmt auch was wert :clap:

So, genug von meinem Gelaber über meine Fahrstunden :D Vielleicht ist hier ja noch jemand, der gerade Führerschein macht. Würde mich freuen, wenn man sich austauschen könnte :-)

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