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Dienstag, 17. Januar 2017, 10:49

Jo, am Blinkrelais kann man gut mit Flachsteckern arbeiten. Y-Verbinder kann man sich dann auch selber crimpen. Vorhandenes Werkzeug vorausgesetzt^^

Wenn ich dran denke mach ich die Tage mal ein Foto für dich. Meine Aktivladeschale vom Navi hab ich da dran gehängt.

Thunderstruck

Tretrollerumschubser

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22

Dienstag, 17. Januar 2017, 16:02

Naja ich denke ich habe nun eine andere ganz gute Lösung gefunden.
Nach Suchen und Ausbau der rechten hinteren Seitenverkleidung hab ich mehrere Steckverbindungen gefunden, an welchen man auch ideal das (Zündungs-) Plus vom Kennzeichenhalter abgreifen könnte. Der Vorteil: hier wurde von Werk aus mit Japansteckern gearbeitet, weshalb ich nun ganz einfach die Möglichkeit habe, mir selbst ein Zwischenstück mit einer Y-Verbindung basteln kann und den originalen Kabelbaum nicht verändere.
Platz ist in dem Bereich auch genug und ich habe durch die Nähe auch kurze Kabelwege.
Jetzt muss nur noch die Umsetzung folgen.

Noch eine Frage:
Bezüglich der 1 A von Manu: Du hast einen Wandler verbaut. Dieser wandelt von 13,8 V DC auf 5 V DC um. 5 V liegen am USB-Ladekabel dann an. Der Wandler ist nicht endlos belastbar -> daher die 1 A maximaler Strom.
Also habe ich das jetzt so richtig verstanden, ihr meint in meinem Ladeadapter ist nachher der Trafo verbaut, welcher die Spannung dann auf 5V regelt? Das war mir klar, allerdings habe ich mich nicht damit beschäftigt wie hoch mein Ladestrom danach ist, ich bin davon ausgegangen dass es nachher reicht (es gibt auch Varianten mit zwei USB-Ladeanschlüssen).
Und ihr meint quasi dass eure vorgestellten Varianten mit den integrierten USB-Anschlüssen einen höheren Ladestrom zur Verfügung stellen?


Lg Tim


Ich versuche noch ein Bild von der erwähnten Steckverbindung anzuhängen





JimmyNewtron

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Dienstag, 17. Januar 2017, 22:17

Und ihr meint quasi dass eure vorgestellten Varianten mit den integrierten USB-Anschlüssen einen höheren Ladestrom zur Verfügung stellen?


Ich hatte eine Dose mit gleich zwei USB Buchsen. 1A und 2,1A - Die Buchse hat aber auch nicht lange gelebt. Die abgebildete mit Schalter soll 1,5A liefern...
LG
Hans

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X_FISH

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Mittwoch, 18. Januar 2017, 06:41

:
Bezüglich der 1 A von Manu: Du hast einen Wandler verbaut. Dieser wandelt von 13,8 V DC auf 5 V DC um. 5 V liegen am USB-Ladekabel dann an. Der Wandler ist nicht endlos belastbar -> daher die 1 A maximaler Strom.
Also habe ich das jetzt so richtig verstanden, ihr meint in meinem Ladeadapter ist nachher der Trafo verbaut, welcher die Spannung dann auf 5V regelt? Das war mir klar, allerdings habe ich mich nicht damit beschäftigt wie hoch mein Ladestrom danach ist, ich bin davon ausgegangen dass es nachher reicht (es gibt auch Varianten mit zwei USB-Ladeanschlüssen).
Und ihr meint quasi dass eure vorgestellten Varianten mit den integrierten USB-Anschlüssen einen höheren Ladestrom zur Verfügung stellen?


Trafo ist keiner drin. Aber ein DC-DC-Wandler, welcher die höhere Eingangsspannung in 5 Volt wandelt.

Gleichspannungswandler – Wikipedia

Je günstiger das Produkt, desto günstiger die Produktion/Teile/Verarbeitung. Wirklich teuer sind die Bauteile nicht, aber was da so aus China kommt hat teilweise eine recht kurze Lebensdauer -> siehe Beiträge anderer.

Siehe auch die 220 AC auf 5 V DC Wandler der Apple-Ladeteilnachbauten. Die günstigen Teile für 1,50 bis 2,50 Euro verrecken häufig sehr fix oder aber sie packen es z.B. nicht meine Powerbank zu laden.

Daher: Produktbewertungen lesen. Zum Laden eines Navis reicht es i.d.R. immer - zumindest für den Betrieb. Für mehr sind sie aber teilweise nicht zu gebrauchen (z.B. Navi befeuern und gleichzeitig an der zweiten Dose noch ein Smartphone laden, etc.).

Bezüglich der zusätzlichen USB-Anschlüsse: Ist wie eine Mehrfachsteckerleiste. Nur weil man mehr Anschlüsse hat ist das, was dahinter dranhängt nicht besser. ;) Sprich: Auch wenn die Dose zwei Buchsen hat, ist die Elektronik dahinter u.U. auch nicht besser...

Was ich z.B. nun unterwegs dabei habe um Powerbank und Mobiltelefon laden zu können: www.amazon.de - RAVPower 4-Port USB Ladegerät 40W 5V /8A. Ursprünglich für die Stromversorgung von meinem Raspberry Pi2 angeschafft erfüllt es hier auch seinen Zweck.

Grundfläche so groß wie eine EC-Karte, jedoch 30 mm hoch. :)

Grüße, Martin

Thunderstruck

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Sonntag, 12. Februar 2017, 23:39

Hallo liebe XJ- Freaks,

ich möchte euch allen jetzt mal meine Umsetzung des Projekts vorstellen. Vielleicht findet hier ja der Eine oder Andere Anregungen für eigene Basteleien. - Natürlich auf "eigene Gefahr" ^^
Meine Ziele waren es, bei dem Einbau alles restlos rückrüstbar zu halten, den Kabelbaum nicht zu verändern und auf Löt-, Quetsch- und "Kabeldieb"- Verbindungen zu verzichten.

Was ich dafür gebraucht habe:
- Ordentliches Werkzeug zum Crimpen, Abisolieren, ...
- 12V- Bordsteckdose mit Sicherung (!), in meinem Falle aus einem allseits bekannten Händler (Fängt mit "L" an und hört mit "ouis" auf)
- Ausreichend Kabel (in meinem Fall 1,5 Querschnitt, kleiner geht auch)
- Einige Kabelschuhe "Flachstecker" und "Flachsteckerhülsen", 2 Japanstecker (1x männl., 1x weibl.) jeweils in den richtigen Größen
- Y- Abzweigverbinder für Kabelschuhe
- Schalter mit PINs für Kabelschuhe
- 12V- Stromrelais
- Isolierband, Befestigungsmaterial, ...

Schaltskizze:






Ich bin wie folgt vorgegangen:

1.) Einbau der Bordsteckdose (vorn am Lenker), Kabel sauber verlegt



2.) Verkleidung hinten rechts ausgebaut und Steckverbindung für die Plusversorgung des Kennzeichenhalters ermittelt und getrennt.




3.) Aus 2 Japansteckern (1x männl. 1x weibl.), 1x Flachstecker, 2 Flachsteckerhülsen und einem Y- Abzweig ein Y- Adapterkabel für die Zündungsplusversorgung der Relais- Spule gebastelt und sauber unter die Sitzbank verlegt




Zur Veranschaulichung, Kabel sollte man länger wählen







4.) "Schalteinheit": Mithilfe von Flachsteckerhülsen Relais und Schalter verkabelt. Flachsteckerhülsen mit Y- Abzweigen dabei am Besten auf die PINs des Schalters aufstecken (in meinem Fall waren diese lang genug und das war die geschickteste Lösung, um Kabel zu sparen)
Die Kabellänge hab ich für meinen Einbau recht kurz gewählt. Die Anschlüsse des Schalters gehen dabei einmal auf Kl.87 (Eingang Relais Laststrom) und Kl. 30 (Ausgang) des Relais.


Diesen Kippschalter habe ich verwendet



5.) Die Plusversorgung der Bordsteckdose (von der Batterie aus gesehen) NACH der Sicherung aufgetrennt und je eine Flachsteckerhülse auf jedes Ende gecrimpt. Diese dann mit den Abzweigen des Schalters kontaktiert.


Das Isolierband, das man hier sieht habe ich zur Stabilität und Zugentlastung angebracht


6.) Den Schalter befestigt (hier provisorische "Konstruktion" aus zwei selbstklebenden Kabelsockeln und einem Kabelbinder).
Ich habe den Schalter unterhalb der Metallbrücke verbaut, was den Vorteil hat dass man dann das restliche Kabelwerk samt Relais geschickt dahinter verschwinden lassen kann. Zur zusätzlichen Isolation habe ich den Schalter über den Kontaktflächen mit Isolierband umwickelt, um einen Masseschluss der Plusversorgung zu vermeiden (auf dem Bild nicht zu sehen).





7.) Y- Abzweig- Adapterkabel mit einem Kabel für die Masseversorgung der Relais- Spule gebastelt, die Masseleitung der Bordsteckdose aufgetrennt und mithilfe von aufgecrimpten Flachsteckerhülsen miteinander verbunden.
Das abzweigende Kabel an Kl.86 des Relais kontaktiert.



Ansicht Relais


...... FERTIG für's Erste! :beer:


Also in meinem Fall hat das mit dem Einbau wunderbar geklappt, ich habe alle meine Ziele ohne Kompromisse umgesetzt und außerdem auch Erfahrungen dabei gesammelt (positiv wie negativ).
Bei mir klappt nun alles so wie ich es wollte:
- Zündung "Ein": Relais zieht an, Bordsteckdose hat Spannung
- Zündung "Aus": Bordsteckdose hat keine Spannungsversorgung, es sei denn, der Kippschalter ist betätigt (Dauerplus). Somit auch Lademöglichkeit direkt auf Batterie bei ausgeschalteter Zündung.
Der Laststromkreis ist über die Sicherung der Bordsteckdose abgesichert und der Steuerstrom über den Kennzeichenhalter.

Vielleicht dient der Vorschlag für jemanden als Anregung für solch einen Einbau oder ggf. auch als Problemlösung für Heizgriffe?

Der Form halber sei gesagt dass das natürlich mit Verstand durchgeführt werden sollte und ich keine Verantwortung für Nachmacher übernehmen kann.
Passt einfach auf, Pfusch und unfachmännisches Arbeiten können selbst in dem Spannungsbereich Komplikationen verursachen und ich denke kein Mensch möchte seiner armen XJ im schlimmsten Fall einen Feuertod zumuten.


Habt ihr Fehler gefunden, Ideen oder Meinungen zu meinem Beitrag? -> Ich freue mich auf JEDEN Kommentar


Liebs Grüßle an euch alle, Tim :wink:


So sieht das Ganze fertig aus:



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Montag, 13. Februar 2017, 09:12

Kurz nachgefragt: Hast du - wie in der Zeichnung angegeben - den Steuerstromkreis vom Relais tatsächlich NACH der Kennzeichenleuchte angeschlossen oder den Anschluss doch PARALLEL zur Kennzeichenleuchte vorgenommen?

Grüße, Martin

Thunderstruck

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Montag, 13. Februar 2017, 09:21

Hallo Martin, das war wieder sehr aufmerksam von dir - natürlich plusseitig VOR der Kennzeichenleuchte....
Es musste ja ein Fehler passieren :D
Die Spule des Relais wird plusseitig von der Kennzeichenleuchte (Parallelschaltung über ein Y-Stück) und Masseseitig durch die Masseleitung der Bordsteckdose (Ebenfalls Y-Stück) versorgt.
Sobald ich Zeit hab werd ichs korrigieren, danke

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12V Steckdose, relais, Schalter

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